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Schon gewusst? Titandioxid und Zinkoxid sind mineralische UV-Filter in Form von Nanopartikeln in Sonnencremes. Sie entfalten ihre Schutzwirkung für die Haut, indem sie die UV-Strahlung der Sonne von der Hautoberfläche gleichzeitig reflektieren, streuen und auch absorbieren. Hierbei werden die UV-Strahlen in verschiedene Richtungen abgeleitet oder abgefangen und so am Eindringen in die Haut gehindert. Sonnenschutzmittel gehören zu den kosmetischen Produkten und fallen daher unter die strengen Regelungen der EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr.1223/2009. Diese schreibt unter anderem vor, dass Nanomaterialien in kosmetischen Produkten gekennzeichnet und vorab notifiziert, d. h. gemeldet, oder zugelassen werden müssen. Sonnenschutzmittel müssen hohe Anforderungen an die Sicherheit erfüllen. So bewerten unabhängige Experten und Expertinnen des Wissenschaftlichen Ausschusses „Verbrauchersicherheit“ der EU (Scientific Committee on Consumer Safety, SCCS) kosmetische Inhaltsstoffe anhand aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen und Studien. Auf Basis ihrer Empfehlungen entscheidet der Gesetzgeber über die Zulassung oder Beschränkung kosmetischer Inhaltsstoffe. Für UV-Filter in Form von Nanomaterialien gelten besonders strenge Regeln. So gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die das Verhalten von Nanomaterialien auf der Haut betrachten. Nach aktuellem Kenntnisstand können die in Kosmetika eingesetzten Nanopartikel, z. B. in Sonnencremes, nicht in die Haut eindringen. Das gilt auch für den Fall, dass die Haut beispielsweise durch einen Sonnenbrand geschädigt ist. Vor diesem Hintergrund gelten Titandioxid und Zinkoxid in Form von Nanopigmenten als sichere und wirksame UV-Filter.Nanopartikel in Sonnenschutzmitteln
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